Das Fotoshooting in dem Heimatdorf der Designerin

Dörpwicht, Dorfmädchen, Dorf.

Wo sonst entstehen so authentische Bilder, welche den Charakter von Dörpwicht widerspiegeln, als in der Heimat der Designerin? Für Dörpwicht und unseren Fotografen Robert Lindemann (selbstständiger Fotograf aus Hamburg), der übrigens auch in der Gegend groß geworden ist, stand die Location für das Fotoshooting sofort fest. Die perfekten Bilder sollen in Damme/ am Dümmersee (Niedersachsen) und Umgebung entstehen.

 

Die vielen Vorbereitungen in den Tagen und Wochen zuvor ermöglichten uns einen gut getimten Tagesplan. Vorab sammelten wir zusammen mit dem Fotografen verschiedene ‚moods & inspirations’ für Haare und Make-Up sowie Vorschläge zu möglichen Models. Dabei war es uns wichtig verschiedene Typen zu finden, wobei jede auf ihre Art und Weise wunderschön ist. Frauen wie du und ich! Vor allem benötigten wir jemanden für Haare & Make-Up.

 

Eine Woche zuvor fuhren wir nach Damme, um ein Fitting mit den Frauen zu veranstalten. Nachdem die Outfits für das jeweilige Model festgelegt wurden, folgte die Aufstellung eines Plan für Haare und Make-Up.

Dies sollte der Hair & Make-Up Expertin die Arbeit am Tag des Fotoshootings erheblich erleichtern.

Aber auch an das Wohl aller Beteiligten wurde stets gedacht. Ein Tagesshooting mit vielen Models, Helfern usw. benötigt auch genügend zu Essen und Getränke über den ganzen Tag verteilt.

Dabei sollte vorab bedacht werden: Was muss alles besorgt werden, woher bekomme ich für den Abend genug zu Essen und vor allem gibt es Allergiker, Vegetarier, Veganer etc. Für diejenigen, die von Location zu Location fahren und kaum vor Ort sind, sollte auch gedacht sein (Müsliriegel, kleine Wasserflaschen usw.).

Fakt ist: Wenn jeder gut versorgt ist, arbeitet es sich besser!

 

Vor allem die Models müssen hart arbeiten und haben lange Wartezeiten, die unendlich erscheinen können. Aber auch die Helfer, die den ganzen Tag mit uns unterwegs sind und an alles denken müssen wie z.B. an Decken, Regenschirme, Wasser, Taschentücher usw. ist das ein sehr stressiger Tag.

 

Dörpwicht hat sich vorab noch ein weiteres kleines Dankeschön überlegt und für die Models und Helfer kleine Accessoires gefertigt. Da nicht jeder denselben Geschmack hat, haben wir eine Auswahl an Armbänder und Halsbänder zur Verfügung gestellt, wobei jeder sich für das entscheiden könnte, was ihr oder ihm gefällt.

 

Damit wir ein Making-Of Video machen konnten, haben wir auch noch eine Go-Pro Kamera organisiert, womit dann die verschiedenen Steps an dem Tag festgehalten werden konnten. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an David GornickiDas Video:

 

Nicht zu vergessen:

Ein gutes und realistisches Timing! Für Designer und Fotograf sowie vor allem für die Hair & Make-up Expertin ist ein ungefährer Zeitplan ein wichtiger Anknüpfungspunkt. Ein Tag kann nie lang genug sein. Jedes Model bekam eine feste Zeit für Haare & Make-Up sowie für das Shooting-Bild. Zudem gab es für die Models nochmal einen Outfitplan.

Dieser beinhaltete nicht nur, welches Model was trägt, sondern auch Notizen für die Models, woran gedacht werden muss. Zum Beispiel die Wahl des BHs, rasierte Beine etc.

Genau wie wir ist auch der Fotograf Robert Lindemann und Fotoassistentin Sarah aus Hamburg zwei Tage früher angereist, um alles noch einmal in Ruhe durchzugehen.

 

Am Tag vor dem Shooting wurde mit dem Fotografen und der Fotoassistentin stundenlang verschiedene Orte angeschaut, um eine Auswahl an geeigneten Locations in Betracht zu ziehen. Vorab hatten wir bereits schon einige Standorte, welche wir uns vermerkt hatten.

Jede geeignete Location hielten wir fotografisch fest. Dabei hatten wir uns bereits schon überlegt, wie die Posen aussehen sollten/könnten und haben auch diese fotografisch festgehalten. Das hatte den Vorteil, dass wir den Models vor ihrem jeweiligen Bild immer zeigen konnten, wie wir uns das ungefähr vorstellen. Zudem diente es auch als Erleichterung für das Model, da sie ein bildliches Beispiel hatte. Nachdem wir viele wunderbare Locations gefunden hatten, haben wir uns nochmal zusammengesetzt, um jedes Outfit zu einer passenden Location zuzuordnen.

 

Zu guter Letzt: Das Model Release. Auch daran sollte gedacht sein. Ein Model Release (Vertrag) ist eine schriftliche Einverständniserklärung des Models zur Verwendung und Veröffentlichung der Bilder des Fotografen und der Designerin. Das Model Release sind wir noch einmal durchgegangen, sodass die Models diesen nur noch unterschreiben müssen.

 

 

Der Shootingtag

Während wir die Kollektion aus den Kleidersäcken befreiten, wurde bereits schon ein kleines Frühstücksbuffet für alle vorbereitet. Nachdem Viktoria Fortmann alles für Haare und Make-Up aufgebaut hatte, erschien auch schon das erste Model.

Nach und nach trudelten auch die anderen Models ein, währenddessen wir mit den schon fertig gestylten Models zu den ersten Locations gefahren sind.

Nach jedem Bild sind wir immer wieder zurück zum "Sammelort" um das jeweilige Model wieder auszuziehen und das nächste im jeweiligen Outfit anzuziehen. Dann ging es wieder weiter zur nächsten Location.

Für das hin- und her fahren hatten wir vorab bereits Fahrer und Helfer organisiert. Zudem war immer jemand am "Sammelort", der die Models, Helfer und Viktoria mit Essen und Trinken versorgen konnte.

 

Klingt alles vielleicht sehr durchgeplant, trotzdem konnten wir unseren Shooting-Zeitplan nicht ganz einhalten. Einige Bilder haben etwas länger gebraucht und auch die langen und vielen Autofahrten (insgesamt 110 Kilometer) zwischen den Locations haben uns sehr viel Zeit gekostet. Manche Bilder gingen aber dafür etwas schneller, sodass wir schlussendlich insgesamt ca. 45 Minuten länger gebraucht haben, als auf den Zeitplan angegeben.

 

Das schönste an dem Tag war der Abend, wo wir zunächst alle gemeinsam gegessen haben. Nach dem Essen waren wir alle ziemlich müde und geschafft, nach dem ersten Schnaps aber (wie es auf dem Dorf so üblich ist) ging es bei den meisten wieder bergauf. Zudem waren nach und nach auch noch ein paar Freunde, Bekannte und Familie dazu gekommen, um mit uns anzustoßen. Der Abend verließ uns mit viel Spaß, Schnaps und Tanzerei, am nächsten Morgen blieb halt eine kleine Sauerei.

 

Am Folgetag setzten wir uns noch mit dem Fotografen zusammen um eine Bildauswahl zu treffen. Das viel uns wirklich nicht leicht! Nachdem dann alles wieder gepackt war ging es wieder zurück nach Hannover.

 

Dörpwicht bedankt sich noch einmal ganz herzlich an alle Models, Helfer, Familie, Viktoria Fortmann für Haare & Make-Up, Fotograf Robert Lindemann und Fotoassistentin Sarah, Eva Osterhues für die perfekte Assistenz, die immer wirklich an alles gedacht hat!

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Dörpwicht

Huso Huso Studios

Hannover, DE

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